2026-02-09

MUSK OPTA POR FUNDAR UNA COLONIA EN LA LUNA Y SE DESCARTA DE VIAJAR A MARTE COMO REFUGIO CASO DE GUERRA ATÓMICA

 DER SPIEGEL

Musk schiebt Marspläne auf

Planänderung beim reichsten Mann der Welt: Bisher wollte Elon Musk schnellstmöglich eine Kolonie auf dem Mars errichten. Jetzt geht es um ein näherliegendes Ziel. Das könnte auch mit der US-Innenpolitik zu tun haben.
Elon Musk: Eine Art Back-up-Planet für die Erde

Elon Musk: Eine Art Back-up-Planet für die Erde

 Foto: 

Bloomberg / Getty Images

Im Jahr 2002 hatte Elon Musk viel Zeit und noch mehr Geld. Der Unternehmer hatte seine Beteiligung am Bezahldienst PayPal verkauft. Außerdem hatte er mit den Folgen einer Malariaerkrankung zu kämpfen und verbrachte viel Zeit im Bett. Beim Lesen stieß er auf die Arbeit der Mars Society. Die Lobbyorganisation machte sich für die Besiedlung des Planeten Mars stark, als eine Art Back-up-Planet für die Erde, wenn es hier zu einer Katastrophe kommen sollte.

Musk war begeistert. Als er wenig später sein Raumfahrtunternehmen SpaceX gründete, tat er das mit einem klaren Ziel: Die Firma sollte es mit ihrer Technologie möglich machen, dass Menschen zum Roten Planeten fliegen und dort dauerhaft leben können. Wieder und wieder hat Musk seitdem diese Vision wiederholt.

Doch wie es aussieht, schiebt der mittlerweile reichste Mensch der Welt seine Pläne nun auf. Auf X hat Musk verkündet, dass die Firma ihre Bemühungen zunächst auf den Bau einer Kolonie auf dem Mond fokussieren werde.

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Deren Realisierung sei deutlich schneller möglich, innerhalb von zehn Jahren, so Musk. Für eine Kolonie auf dem Mars sei mindestens die doppelte Zeit nötig. Solche Zeitangaben sind aber ohnehin mit Vorsicht zu genießen. Musk verkündet oft Ziele, die praktisch nicht einzuhalten sind.

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