2026-02-23

 

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 Putin schließt geheimen Waffen-Deal mit Iran

Russland-Diktator Wladimir Putin (73) mit dem iranischen Präsidenten Massud Peseschkian (71, l.) im Oktober 2024 in Turkmenistan (Archivfoto)

Russland-Diktator Wladimir Putin (73) mit dem iranischen Präsidenten Massud Peseschkian (71, l.) im Oktober 2024 in Turkmenistan (Archivfoto)

Foto: ALEXANDER SHCHERBAK/AFP
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Moskau/Teheran – Mit diesem Abkommen wollen die Mullahs ihre Luftabwehr verstärken. Der Iran und Russland haben laut einem Medienbericht einen geheimen Waffen-Deal unterzeichnet.

Wie die „Financial Times“ (FT) berichtet, haben die beiden Länder sich im Dezember darauf verständigt, dass Russland 2500 Raketen vom Typ 9K333 Werba sowie 500 Starteinheiten im Wert von 495 Millionen Euro an den Iran liefert.

Die Werba ist eines der modernsten russischen Luftabwehrsysteme. Kleine Teams können mit den tragbaren Raketen Marschflugkörper, Flugzeuge und Drohnen bekämpfen. Laut FT soll Russland in drei Schritten von 2027 bis 2029 liefern. Es könnte allerdings sein, dass eine kleine Anzahl der Systeme bereits im Iran angekommen ist, wie die FT unter Berufung auf einen Insider schreibt.

Ein russischer Soldat schultert ein 9K333 Werba-System

Ein russischer Soldat schultert ein sog. Werba-System (Archivfoto)

Foto: picture alliance / TASS

Teheran soll die Lieferung der Raketen wenige Tage nach dem israelisch-iranischen Konflikt im Juni letzten Jahres bei Russland angefragt haben. Während des zwölftägigen Krieges flogen Israel und die USA Luftangriffe gegen militärische Ziele und Atomanlagen im Iran. Die Luftabwehr des Iran wurde schwer beschädigt.

Wie die FT weiter berichtet, liefert Russland auch Kampfhubschrauber. Der Iran soll im Januar bis zu sechs russische Mi-28-Hubschrauber erhalten haben und einen davon diesen Monat in Teheran eingesetzt haben.

Atom-Gespräche zwischen USA und Iran am Donnerstag

Das geheime Waffenabkommen zwischen dem Iran und Russland wird inmitten zunehmender Spannungen zwischen den USA und dem Iran bekannt.

US-Präsident Donald Trump hat wiederholt gedroht, den Iran mit militärischer Gewalt zu zwingen, sein Atomprogramm einzuschränken. Teheran erklärte, dass es in einem solchen Fall mit einem Gegenangriff reagieren werde. Die USA haben ihre Streitkräfte in der Region verstärkt. Gespräche zwischen den USA und dem Iran über das Atomprogramm Teherans sollen am Donnerstag in Genf fortgesetzt werden.

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